Welttag Arbeitssicherheit

Am 28. April ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

19.04.2018

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Aktionstage

Am 28. April ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. In diesem Jahr stehen vor allem junge Beschäftigte im Fokus mit dem Motto "Generation Safe & Healthy". Zur Arbeitssicherheit und -gesundheit gehört auch die psychische Leistungsfähigkeit.

Die internationale Arbeitsorganisation (ILO) organisiert seit 2003 den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. In diesem Jahr zielt der Fokus vor allem auf junge Menschen. Ein weiteres Augenmerk liegt auf präventiven Maßnahmen zur Sicherstellung von Gesundheit und Sicherheit, d.h. der Vermeidung von Arbeitsunfällen und gesundheitsbedingten Ausfallzeiten. Die ILO hat daher das Motto "Generation Safe & Healthy" ausgerufen. (1)

Sich verändernde Arbeitswelten

Die Arbeitswelt wird immer kopflastiger, d.h. Konzentration und mentale Leistungsfähigkeit nehmen einen immer wichtigeren Anteil ein bei der Arbeitsbefähigung. Diese steigende Belastung macht sich bemerkbar: Die Zahl der Ausfälle aufgrund psychischer Belastungen steigt.

Auch junge Menschen bereits belastet

Nach dem Gesundheitsreport der Barmer fühlen sich vor allem junge Menschen den zunehmenden Herausforderungen nicht immer gewachsen. Von rund sieben Millionen jungen Erwachsenen in Deutschland zwischen 18 und 25 Jahren erhielt 2016 rund jeder Vierte mindestens eine Diagnose einer psychischen Störung. Bei den Studierenden ist es jeder Sechste.(2)

Geänderte gesetzliche Anforderungen

Der Gesetzgeber hat im Jahr 2013 eine Änderung des Arbeitsschutzgesetzes erlassen, um auf diese steigenden Fehlzeiten von psychischen Erkrankungen zu reagieren und im besten Falle präventiv entgegenzutreten. Mit der "Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung" wurde zur physischen Gefährdung auch die Beurteilung von möglichen psychischen Belastungen aufgenommen. Die Unternehmen sind nun dazu verpflichtet, die Beurteilung durchzuführen, um auf dieser Grundlage geeignete Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten ergreifen zu können.

Hohe Verunsicherung in den Unternehmen

Immer noch haben einige Unternehmen diese geänderte Form der Gefährdungsbeurteilung nicht umgesetzt (siehe Blogbeitrag zur Psychischen Gefährdungsbeurteilung) und kommen damit den neuen Anforderungen nicht nach. Erstaunlich ist hierbei, dass der Nutzen höher eingeschätzt wird, als der vermutete Aufwand. Allerdings sind die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht sehr eng gezogen, was einige Unternehmen verunsichert. Eine klare Vorstellung, welche Maßnahmen sinnvoll sind, gibt es nicht.

INSITE unterstützt Sie und begleitet Ihr Unternehmen mit einem Workshop zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. Hierbei werden mit der Lenkungsgruppe Wege durchdacht, um für Ihr Unternehmen sinnvolle Verfahren und zielgerichtete Maßnahmen abzuleiten.

Fokus auf den Arbeitsalltag ermöglichen

Stehen private oder berufliche Herausforderungen an, so kreist der Kopf nicht selten den ganzen Tag um diese Themen. Hier kann eine externe Mitarbeiterberatung den Beschäftigten Entlastung bieten. Sie bietet - anonym und vertraulich - eine schnelle und fachgerechte Beratung rund um alle Themen aus dem beruflichen Alltag und Privatleben.

Egal, aus welchem Themenfeld die Fragen kommen, die EAP-Beratung ist eine lösungsorientierte Kurzzeitberatung, die darauf abzielt, die Betroffenen schnell wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Um dann den Fokus im Arbeitsalltag wieder zu ermöglichen – und Unkonzentriertheit und Arbeitsunfälle zu vermeiden.

 

 

Quellen:
(1) https://www.arbeitsschutz-portal.de/beitrag/asp_news/6571/28-april-2018-welttag-fuer-sicherheit-und-gesundheit-am-arbeitsplatz.html
(2) http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/barmer-arztreport-jeder-sechste-student-ist-psychisch-krank/20988536.html