Burnout trifft immer mehr junge Menschen

Unterstützung durch das EAP

01.02.2019

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Mitarbeiter

Immer mehr junge Menschen leiden an Erschöpfung und Überforderung. Das Magazin "Die Zeit" bezieht dies besonders auf Millennials - d.h. den Großteil der derzeitigen Arbeitnehmer. Somit scheint Burnout nicht mehr nur eine Managerkrankheit zu sein. Wie kann der Arbeitgeber unterstützen und präventiv einwirken?

Als Millennials werden junge Menschen der Generation bezeichnet, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten1990er Jahren geboren wurde. Alternative Bezeichnungen sind "Generation Y", bzw. manchmal auch "Generation Me". Die nun Zwanzig- bis Ende Dreißigjährigen machen mittlerweile einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland aus - Tendenz steigend.

Die ZEIT titelt "Burn-out: Jung und ausgebrannt"(1) und erläutert, warum sich vermehrt Berufseinsteiger überfordert und ausgebrannt fühlen. Mit Studien belegen lasse sich kaum, dass Millennials zunehmend an Burnout leiden. Allerdings gebe es Untersuchungen, die sich auf das allgemeine Stresslevel beziehen, und diese bestätigen durchaus, dass die Generation Y hierunter besonders leidet.

Perfektionismus und erhöhter Anspruch

Als Gründe wurden Perfektionismus und der erhöhte Anspruch an sich selbst genannt. Und der gestiegene Ehrgeiz, sich selbst und sein Leben kontinuierlich zu optimieren. Selbst das Ziel sich zu entspannen, zu meditieren und Zeit für sich selbst zu haben, könne zu Stress führen, wenn es zu zwanghaft betrieben werde.

Die gestiegene Aufmerksamkeit für die eigene Psyche, und damit die erhöhte gesellschaftliche Akzeptanz, kann allerdings auch dazu führen, dass mehr Menschen sich selbst eingestehen unter Stress zu leiden und daher eher zum Arzt gehen, als noch vor ein paar Jahren.

Wie können Personaler Ihre Mitarbeiter unterstützen?

Für Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie mit den gestiegenen Ausfallzeiten und zunehmend gestressten Mitarbeitern umgehen. Neben Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung können Angebote, wie eine betriebliche Sozialberatung, oder eine externe Mitarbeiterberatung (Employee Assistance Program / EAP) den Beschäftigten Unterstützung geben. Da der Umgang mit diesen Themen oft sehr persönlich ist, wirken besonders individuelle Hilfestellungen. Gerade hierbei unterstützen die Beratungsangebote.

In diesen Beratungen können einerseits die Mitarbeiter selbst gecoacht werden, sich mit den eigenen Ansprüchen auseinanderzusetzen. Und andererseits aber auch die Personalmanager bzw. Führungskräfte in Ihrer Rolle unterstützt werden, wie sie optimal mit den belasteten Beschäftigten umgehen können. Die Beratungsleistung wird dabei völlig anonym in Anspruch genommen.

 

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Quellen:

(1) https://www.zeit.de/arbeit/2019-01/burnout-syndrom-berufsstart-ueberarbeitung-erschoepfung-leistungsunfaehigkeit

https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/at/Documents/human-capital/millennials-arbeitskraefte-der-zukunft.pdf