Aktuelle EAP-Studie zeigt: Ein EAP rechnet sich!

04.05.2017

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Studien/Reports

Die 2017 im angesehenen Journal of Occupational Health Psychology veröffentlichte Studie weist nach, dass sich durch die EAP-Beratung sowohl Fehlzeiten als auch Präsentismus verringern. 

Unter Leitung der University of Colorado und mit finanzieller Unterstützung der „Employee Assistance Research Foundation" untersuchten Forscher, ob sich Fehltage und Präsentismus der EAP-Nutzer nach der Beratung verringerten. Präsentismus bezeichnet die eingeschränkte Leistungsfähigkeit aufgrund von psychischen oder körperlichen Beschwerden.

Hierfür wurde eine Studie an einer Teilnehmergruppe der Angestellten des Bundesstaates Colorado gestartet. Die Mitarbeiter konnten die Dienste eines EAP bereits seit längerem in Anspruch nehmen. Jetzt wollte man wissen, ob die Beratung den Klienten wirklich hilft und gleichzeitig dem Arbeitgeber nutzt.

Im Vergleich zu Angestellten, die ähnlich stark belastet waren und eine gleich hohe Zahl an Fehltagen aufwiesen, aber keine Beratung in Anspruch nahmen, besserte sich der Zustand der EAP-Nutzer deutlich. Während sich die Fehltage der Nicht-Nutzer noch um 30 % erhöhten, sanken im gleichen Zeitraum die Fehltage bei den Nutzern um 30 %. Der Präsentismus der Nicht-Nutzer sank zwar leicht um 10 %, der der Nutzer hingegen aber mehr als doppelt so stark um 21 %.

Die Ergebnisse demonstrieren damit eindrucksvoll, dass sich ein EAP rechnet - sowohl für die Nutzer, die gesünder aus der Beratung hervorgehen, als auch für den Arbeitgeber, der von weniger Fehltagen und erhöhter Produktivität profitiert.

 

Möchten Sie mehr zu dieser Studie und zur Wirksamkeit eines EAP wissen? Gerne helfen wir Ihnen weiter!

 

Quelle:

Richmond, M. K., Pampel, F. C., Wood, R. C., & Nunes, A. P. (2017). The Impact of Employee Assistance Services on Workplace Outcomes: Results of a Prospective, Quasi-Experimental Study. Journal of Occupational Health Psychology, 22(2) 170-179. http://dx.doi.org/10.1037/ocp0000018